Bivalenter Betrieb von Wärmepumpen
Die Wärmepumpe deckt den Norm-Wärmebedarf bis zum so genannten Bivalenzpunkt.
Bivalenzpunkt: Außentemperatur, bei der ein zweiter Wärmeerzeuger (Heizkessel) den Betrieb ganz oder teilweise übernimmt. Je nach Betriebsweise im bivalenten Betrieb der Wärmepumpe muss der zweite Wärmeerzeuger den Wärmebedarf decken können.
- Bivalenter – alternativer Betrieb von Wärmepumpen: Die Wärmepumpe leistet den Betrieb bis zu einer bestimmten vorgegebenen Außentemperatur allein. Bei Unterschreitung schaltet die Wärmepumpe ab und der zweite Wärmeerzeuger übernimmt allein den Heizbetrieb.
- Bivalenter – paralleler Betrieb von Wärmepumpen: Die Wärmepumpe leistet den Betrieb bis zu einer bestimmten vorgegebenen Außentemperatur allein. Bei Erreichen des Bivalenzpunktes (Außentemperatur) wird der Wärmeerzeuger dazugeschaltet – der Wärmebedarf wird gemeinsam gedeckt. Der Wärmeerzeuger kann daher wesentlich kleiner ausgelegt werden als bei bivalenter – alternativer Betriebsweise.
- Bivalenter – teilparalleler Betrieb von Wärmepumpen: Kombination aus beiden Systemen – zuerst “Bivalenter – paralleler Betrieb”, bei Erreichen eines zweiten Bivalenzpunktes (noch tiefere Außentemperatur) wird auf “Bivalenter – alternativer Betrieb” umgeschaltet.
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